Bremsen für Tiere: Das sollten Sie wissen

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Re: Bremsen für Tiere: Das sollten Sie wissen

Beitrag von Nero » 28. Sep 2011, 14:02

Im ernst, man hat mal soviel gelernt und wendet es nicht an...........du glaubst doch nicht im Ernst ich halt da drauf, egal ob Hase oder Kuh........ich fahre durch Waldstücke immer ganz extrem angespannt und aus Reflex (weiss ich 100%) das ich in die Eisen gehen würde und ausweichen egal was da noch kommt (ein LKW auf der Gegenspur :cool: ) das ist Reflex. Deshalb sag ich ja, es ist super schwierig darüber zu richten, du kannst doch keinen zwingen darauf zu halten egal ob Tierfreund oder nicht. Aus Reflex weicht man aus, oder?????

Re: Bremsen für Tiere: Das sollten Sie wissen

Beitrag von Canis » 28. Sep 2011, 13:40

Jetzt mal ohne Spaß. Ich bin von 1971 bis 2005 mit dem Motorrad gefahren, um die 1 Million Kilometer.
Ich habe gelernt meinen Kopf zu benutzen beim Fahren, genügend Abstand zu halten und vor allem: Aufpassen und Augen auf. Wenn ich mit einem Motorrad einen Hasen erwische, dann geht es in erster Linie um meinen Kopf.
Autofahrern ist das oft egal. Sie halten keinen Abstand und vertrauen auf den unnötigen Krimskrams, den sie im Auto haben. Wozu aufpassen, ich habe doch Airbag, Sicherheitsgurt, ABS, ESP und weiß der Teufel noch was.
Als ich meinen PKW Führerschein machte, gab es im Auto das, was man zum Fahren braucht. Da war ein Sicherheitsgurt schon etwas, was kein Mensch hatte, vielleicht Mercedes Fahrer.

Ich habe mal nachgescheut: Ein Keiler wiegt ungefähr 250 kg und hat einen Schulterhöhe von durchschnittlich 1 m. Da halte ich auch mit einem Auto nicht drauf.

Re: Bremsen für Tiere: Das sollten Sie wissen

Beitrag von Nero » 27. Sep 2011, 21:08

Auf alle Fälle, aber es ist auch ein Unterschied ob ich bei 100 km/h ausweiche oder bei 50 :cool:

Re: Bremsen für Tiere: Das sollten Sie wissen

Beitrag von Canis » 27. Sep 2011, 19:57

Ich habe mal gelernt, dass es auf die Größe des Tieres ankommt. Bei einem Wildschwein oder Reh ausweichen, bei einem Hasen versuchen ihn zwischen die Räder zu bekommen.

Wieviele angefahrene Rehe und Wildschweine leiden dann bis sie endlich sterben. Es kümmert sich doch kaum jemand darum. Einen Bremshaken wird doch jeder gelernt haben. Der ist für alle relativ ungefährlich.

Es ist schon ein Unterschied, ob ich mit 100 km/h auf ein Wildschwein draufhalte oder mit 50 km/h auf einen Fuchs. Das kann man sich einfach leicht ausrechnen, dass es bei der höheren Geschwindigkeit und dem schweren Wildschwein zu einem erheblich höhern Schaden kommt.

Re: Bremsen für Tiere: Das sollten Sie wissen

Beitrag von Nero » 27. Sep 2011, 15:34

Mhhhhhhhhh also ländliche Gegend darf für Haustiere gebremst werden, aber in der Stadt muß man drauf halten :shock:

Also ich hab das mal so gelernt............auf Waldstücken (Reh, Wildschwein etc.) soll man niemals ausweichen, immer draufhalten, sonst zahlt die Versicherung nicht (man muß das Tier erwischen :cry: )

Ich stell mir das schon schwierig vor, es pennt einer, geht in die Eisen und erzählt dann, er hätte ausweichen/bremsen müssen wegen einem Tier (sonst hat aber keiner eins gesehen) wie richtet man dann? Nicht leicht und sicherlich ein Streitthema, bin mal gespannt wie ihr darüber denkt......

Bremsen für Tiere: Das sollten Sie wissen

Beitrag von Bullydogge » 27. Sep 2011, 10:43

TASSO e.V. informiert: Bremsen für Tiere: Das sollten Sie wissen


(profact) – „Ich bremse auch für Tiere!“ Zehntausende Autofahrer bekunden mit diesem Aufkleber ihre Tierliebe auch im Straßenverkehr. So verständlich und nachvollziehbar diese Rücksichtnahme auch sein mag; rein rechtlich gesehen bewegen sie sich damit in einer Grauzone. „Es gibt noch kein allgemein verbindliches Urteil, ob, wann und wo für Tiere gebremst werden darf beziehungsweise muss“, erklärt Ann-Kathrin Fries, auf Tierrecht spezialisierte Anwältin aus Wesseling bei Bonn. „Letztlich entscheidet immer der Richter des zuständigen Gerichts.“

Zumindest für Vollbremsungen innerhalb geschlossener Ortschaften mit ländlicher Umgebung existiert laut Fries ein Urteil auf Landgerichtsebene. Das LG Paderborn entschied zugunsten eines Autofahrers, der für eine plötzlich über die Straße laufende Katze so stark bremste, dass eine hinter ihm fahrende Frau auffuhr. Deren Versicherung verweigerte die Kostenübernahme für den Schaden am Vordermann. Begründung: Die Vollbremsung für ein Kleintier stelle eine grob fahrlässige Verkehrsgefährdung dar. Das sahen die Richter des Landgerichts anders. Innerhalb ländlicher Ortschaften müsse jederzeit mit Tieren auf dem Verkehrsweg gerechnet werden, so das Urteil (LG Paderborn 5S 181/00). Sie verurteilten die Haftpflichtversicherung der Frau zur Regulierung des Schadens von rund 5000 Euro. Gerade in ländlich strukturierten Orten habe man ständig mit Haustieren auf der Straße zu rechnen, so das Gericht. Auf freier Strecke allerdings sähe die Lage ganz anders aus. Hier müsse der Autofahrer grundsätzlich zwischen dem Leben des Tieres und dem Unfallrisiko abwägen.

„Das Urteil des Landgerichts Paderborn ist aus Sicht des Tierschutzes natürlich sehr zu begrüßen“, sagt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. „Dennoch würde ich mir auch in Fällen, in denen außerhalb geschlossener Ortschaften zugunsten eines Tieres gebremst wird, ein Grundsatzurteil wünschen.“


© Copyright TASSO e.V.

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