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Mythen und Wahrheiten über Hund und Katz

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Anzahl und Rasse Deiner Hunde: Eine American-Bulldog Hündin(Emma) und eine Lutzi(Bolonka Zwetna)
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Katzen fallen immer auf die Pfoten
Katzen haben einen sehr guten Gleichgewichtssinn, der es ihnen während eines Sturzes erlaubt, sich reflexartig in die richtige Position zu drehen. Allerdings schaffen sie die akrobatische Einlage nur dann zuverlässig, wenn der Sturz aus einer Höhe von mindestens 1,5 Metern erfolgt. Dank diesem Reflex haben Katzen schon Stürze aus dem sechsten Stock überlebt – was aber nicht heisst, dass sie Stürze generell unverletzt überstehen würden.

Ein Hund weiss, wenn er etwas Dummes getan hat
Pantoffeln eignen sich hervorragend zum Spielen. Rehe sind zum Jagen da. Fremde Hunde muss man öfter anbellen. Findet ein Hund. Herrchen ist da allerdings meist anderer Meinung – weshalb er seinen Vierbeiner ab und zu tadeln muss. Darauf zieht der Hund den Schwanz ein, lässt die Ohren hängen und macht einen betrübten Eindruck – ganz so, als wüsste er genau, dass er mal wieder Unfug gemacht hat. Doch der Eindruck täuscht. Unfug ist eine ganz und gar menschliche Erfindung, Scham ebenso. Des Vierbeiners Körpersprache signalisiert daher nicht Scham­gefühle, sondern bloss Unterwürfigkeit gegenüber dem «Rudelführer».
Trotzdem kann man einen Hund dazu bringen, etwas nicht mehr zu tun – aber nur, wenn man das Tier direkt während der Tat tadelt. Dann nämlich wird der Vierbeiner das Fehlverhalten mit dem Unmut des Herrchens in Verbindung bringen und ähnliche Erlebnisse vermeiden. Wird der Hund hingegen erst später getadelt, bleibt der Lerneffekt aus.

Hunde, die bellen, beissen nicht
Es gibt «Weisheiten», die unsinniger nicht sein könnten. Diese gehört dazu. Bellen ist eine Ausdrucksweise des Hundes, ein Teil seiner «Sprache», und kann Verschiedenes bedeuten: Ein Hund bellt, weil er etwas Interessantes sieht, Freude empfindet oder auf sich aufmerksam machen will. Oft will er auch Rivalen verjagen oder sein Revier verteidigen. Bellenden Hofhunden sollte man besser nicht zu nahe kommen.

Hunde und Katzen finden über Hunderte Kilometer heim
Die extrem gute Orientierung von Hunden basiert vor allem auf Gerüchen. Dabei sind die Duftspuren anderer Hunde wichtig, aber auch viele Einzelgerüche. Kein Wunder also, finden die Vierbeiner den Heimweg über viele Kilometer. Auch Freigänger-Katzen können den Heimweg über fünf Kilometer oder mehr finden, weil sie grosse Streifgebiete haben und ihre Umgebung bestens kennen.
Werden Hunde und Katzen hingegen in weit entfernten, ihnen fremden Gebieten freigelassen, ist die zielgerichtete Rückkehr nicht möglich. Die Tiere wandern dann ziellos herum, bis sie vielleicht zufällig in bekanntes Terrain gelangen. Möglich ist aber auch, dass die Vierbeiner beschliessen, sich an einem neuen Ort anzusiedeln. Je grösser die Bindung ans Zuhause und den Halter ist, umso stärker zieht es die Tiere zurück.

Katzen schnurren, weil sie "happy" sind
Schnurren sei ein «niederfrequentes und gleichmässig vibrierendes Geräusch», weiss das Fachbuch. Wie genau es im Katzenhals erzeugt wird, ist allerdings noch unbekannt. Genaueres weiss man über seine Bedeutung. Da die Katze vor allem während Streicheleinheiten schnurrt, ist es naheliegend, dass sie so Zufriedenheit und Genuss ausdrückt. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Schnurren kann auch bedeuten, dass sich die Katze selber zu beruhigen versucht, etwa bei Schmerzen oder grosser Angst. Oder dass eine Katzenmama ihre zappeligen Jungen besänftigen will.

Essensreste sind gut für Hunde
Wer nicht ausessen will, reicht die Reste gerne unter den Tisch. Denn Hunde fressen fast alles und freuen sich über jeden Wurstzipfel. Doch Experten warnen: Essensreste sind für Hunde oft ungesund. Gesalzene und gewürzte Speisen sind schädlich. Besonders schlecht verdaulich sind Milchprodukte; Schokolade kann gar tödlich sein. Ungewürzte Früchte und Gemüse hingegen kann man dem Hund bedenkenlos geben.

Katzen spüren, wenn jemand stirbt
Es gibt tatsächlich Berichte über Katzen, die den Tod eines Menschen erahnen. So lebte in einem Pflegeheim in den USA vor einigen Jahren eine Katze, die sich jeweils kurz vor dem Tod zu den Patienten legte. Auch aus dem grössten Alters- und Pflegeheim Wiens sind solche Berichte bekannt. Eine Erklärung wäre, dass gewisse Katzen den Zustand der Patienten an deren Ausdünstungen riechen können.
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