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[Newsletter]Unglaublich: Tierärztin tötet gesunde Katzenbabys!

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Wien – In Österreich besteht seit 2005 Kastrationspflicht für Katzen. Anstatt diese durchzuführen, macht sich eine Tierärztin aus dem Bezirk Ried im Innkreis strafbar, indem sie regelmäßig die Katzenbabys tötet.

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN erstattete nun Anzeige. “Als mir eine 87-jährige Katzenhalterin erklärte, dass sie einen Termin bei ihrer Tierärztin habe, um den neuen Wurf einschläfern zu lassen, dachte ich, dass es sich nur um einen Irrtum handeln kann”, erzählt Sabine Auer vom Verein “Streunerkatzen Oberösterreich”.

Eine Rückfrage bei der Tierärztin bestätigte die Angaben der Tierhalterin, worauf Auer mit einem VIER PFOTEN-Mitarbeiter und den Kätzchen testweise selbst zur Tierärztin fuhr. “Wir sahen diese kleinen hilflosen Fellknäuel und die Tierärztin, die bereits die Spritze aufzog, an und konnten es nicht fassen. Als wir ihr unsere Bedenken mitteilten, drängte sie darauf die Babys einfach stehen zu lassen und zu gehen”, berichten die beiden.

Bezüglich der Rechtslage wollte sie keine Auskunft geben und verwies an den Amtstierarzt. “Die Tierärztin gab an, dass sie der alten Dame, die nur wenige Minuten von der Praxis entfernt wohnt, bereits seit zwei Jahren anbietet, dass diese die Katzen zum Kastrieren bringen soll. Obwohl sie also die erwachsenen Tiere längst kastrieren und damit sehr viel Tierleid verhindern hätte können, tötete sie immer wieder deren Babys”, ist VIER PFOTEN-Geschäftsführerin Johanna Stadler entsetzt.

Neben dem Tötungsverbot “ohne vernünftigen Grund” im Tierschutzgesetz §6 widerspricht eine solche Vorgangsweise völlig dem Leitbild der Tierärztekammer, in dem es u.a. heißt: “Tierärzte bemühen sich stets um das Beste für die anvertrauten Tiere [...] Wir schützen als Anwalt der Tiere ihr Leben in Haus, Hof und freier Wildbahn [...].”

Auch strafrechtlich dürfte der Fall relevant sein: auf “mutwillige Tötung” steht in §222 StGB bis zu einem Jahr Gefängnis. VIER PFOTEN erstattet nun Anzeige um diese illegale Vorgangsweise abzustellen und um aufzuzeigen, wie wichtig die Einhaltung der Kastrationspflicht ist. “Solange Katzenhalter ihre Katzen illegal unkastriert herumlaufen lassen, wird es ungewollten Nachwuchs geben und damit auch illegale Tötungen”, befürchtet Stadler.





Nicht allen Katzenfamilien ist dieses Glück gegönnt …
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Bibbel Benutzeravatar
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Ahh, da bekomme ich schon wieder einen richtigen würgereitz.
Das ich mir sowas aber auch immer ansehen muss. :evil:
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Canis Benutzeravatar
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Die Kastrationspflicht ist eine gute Sache, aber man erreicht damit nur die Katzen, die einen festen Wohnsitz haben. Die Obdachlosen werden damit natürlich nicht erreicht, denn wer soll die ganzen Streuner kostenlos kastrieren?

Ich bin gespannt wie es sich entwickelt. Wir haben in Berlin Millionen von Streuner-Katzen.
Viele Grüße sendet
Alexander mit
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Canis hat geschrieben:
Die Kastrationspflicht ist eine gute Sache, aber man erreicht damit nur die Katzen, die einen festen Wohnsitz haben.


Solang es keine Meldepflicht (die auch kontrolliert wird) gibt,bringt auch eine Kastrationspflicht wenig,denke ich.
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Sehe ich auch so.
Wir haben ganz viele Bauernhöfe hier bei uns und alle haben Katzen bei sich die da auf den Speichern leben.
Keine einzige von denen ist Kastriert.
So kommt es natürlich auch dazu das diese sich ohne Ende vermehren.
Ich finde es gut das Katzen die draußen Leben Kastriert werden so ist das nicht. Aber ich Denke auch das sich da eher was bei den Gesetzen ändern muß.
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